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Beeindruckendes Osterkonzert des Musikvereines Windschläg

05. April 2015

Einzigartige Musik zu "Feuer und Eis"

"Liebe ist Glut, Hass ist Kälte. Sehnsucht und Angst sind Feuer und Eis. Die ganze Welt der Gefühle liegt dazwischen". Mit diesem Zitat von Oswald Spengler begrüßte Vorsitzender Joachim Huber die Besucher des 41. Osterkonzerts das Publikum in der Windschläger Festhalle.

Das von Dirigent Ralf Breßlein gewählte Motto "Feuer und Eis" und die dazu ausgesuchten Musikstücke stellten die Musikerinnen und Musiker vor eine große Herausforderung, die sie mit Bravour meisterten.

Mit der Eröffnungsfanfare der Olympischen Spiele von 1988 "The Olympic Spirit" wurde das Publikum auf den Abend perfekt eingestimmt. Danach begab man sich mit dem bekannten Walzer "Die Schlittschuhläufer" von Johann Strauß mit wunderbaren musikalischen Sprüngen und Pirouetten aufs Eis.

Die Filmmusik zu "Herr der Ringe" war anschließend ein erster Höhepunkt des Konzertes. Die bunten Welten verschiedener Kontinente, merkwürdiger Wesen und neuer Sprachen sowie großes Schlachtengetümmel wurden musikalisch umgesetzt - man wähnte sich tatsächlich auf Mittelerde. Weitere Filmmusik folgte mit dem "Polar Express" von 2004, bevor mit Ernst Moschs "Das Feuer brennt weiter" wiederum die Flammen loderten.

Mit dem "Icebreaker" ging das Konzert in die zweite Hälfte, bevor das Werk "Pilatus - Mountain of Dragon", mit der ganzen Bandbreite der Blasmusik und vielen Soloauftritten zum Vortrag kam. Mit "Glacier Express" und "Montanas del Fuego" sowie der Polka "Mährisches Feuer" ging der offizielle Teil des Konzertes mit großem Beifall zu Ende. Bei den Zugaben "Relight My Fire" und den Dixielandtakten "Icecream" liefen die Musiker, unterstützt durch Solovorträge von Rainer Ockenfuß an der Posaune, Julian Haag am Schlagzeug, Thomas Ebert mit der Tuba, Nico Schmidt mit seiner silbernen Trompete und Simon Herrmann, Klarinette, nochmals zur Höchstform auf.

Ein gutes Konzert kommt noch besser an, wenn es perfekt moderiert wird und die Dekoration stimmt. Rebecca Joggerst war kurzfristig für den verhinderten Tobias Blos eingesprungen und begeisterte das Publikum mit einfühlsamen, hintergründigen und humorvollen Informationen zu den Musikstücken. Der Jugendausschuß des Vereines hatte die Festhalle passend zum Thema effektvoll dekoriert.

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