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Fußball, Eisenbahnen und Drachenzähmer

22. September 2014

Über 150 Kürbiskunstwerke in Windschläg

 

Auch im 24. Jahr seines Bestehens konnte das Orginal Windschläger Kürbisfest die Besucher mit der Vielfalt der Kürbiswelten überzeugen. Es ist erfreulich, mit welcher Hingabe und Liebe zum Detail sich einzelne Künstler, Kinder oder ganze Familien und Gruppen an die Themen "heranschnitzen".

Es verwundert nicht, dass das Thema Fußball im Land des Weltmeisters eine große Rolle spielte. Märchen, Naturszenarien und aktuelles Tagesgeschehen wurden zur Schau gestellt. Die Jury hatte es nicht einfach, bei der Vielzahl der schönen Kunstwerke eine Auswahl zu treffen und die Preise zu verteilen. Der erste Preis ging in diesem Jahr an Familie Grumer, die sämtliche Wappen der Mannschaften der ersten Bundesliga auf Kürbissen präsentierte. Hendrik und Teresa Birk konnten mit ihrer Schweizer Eisenbahn den zweiten Platz belegen. Mia und Louis Kollin kamen mit ihrem Drachenzähmer auf den dritten Platz. Das originellste Kunstwerk hatte der Ortschaftsrat aufgestellt: vor dem Rathaus waren Bauarbeiter, der Kampfmittel - Entsorgungsdienst und Schaulustige zu sehen, während eine Weltkriegs Bombe zu Tage gefördert und entschärft wurde (etwas weniger dramatisch hatten wir vor einiger Zeit über diesen "Bombenalarm in Windschläg" berichtet). Bei der Wahl des Kürbiskönigs konnte Wolfgang Santo seinen Titel vom letzten Jahr verteidigen. Der Kürbiszüchter aus Meißenheim lieferte eine Feldfrucht mit dem stattlichen Umfang von 245 cm an. Zweiter wurde Karl Wörner aus Windschläg, der um 4 cm die Zwei - Metermarke verpasste. Den dritten Platz belegte Markus Lurk, dessen Kürbis immerhin noch eine "Wespentaille" von 177 cm aufwies. Bei herrlichem Wetter konnten sich die Besucher im Sonnenschein oder bis zum Eintreffen der ersten Gewitter gegen Mitternacht bei stimmungsvoller Beleuchtung im Kürbisdorf umsehen und im Zelt bei Blasmusik und bester Bewirtung verweilen. Das Fest klingt am heutigen Montag mit dem Sensenmähen der Vereine aus. Um 21 Uhr gibt es nochmal einen Höhepunkt: Dem Initiator des Kürbisfestes, Eduard Birk, und Schreinermeister Franz Schnebelt werden die Landesehrennadel durch Oberbürgermeisterin Edith Schreiner verliehen.

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